Dorsten-Aktuell


13.08.2017
 

„Auf den Spuren der Hanse“

Ein Rundgang durch das Dorstener Mittelalter

Dorsten hat weit mehr zu bieten als nur industrielle Betriebe, Dienstleistungsunternehmen und die Logistikbranche, den Tourismus und die Freizeitwirtschaft. Das stellt Rolf Steinwede seit über einem Jahr in seinem Ehrenamt als Stadtführer unter Beweis. An seiner Seite erfahren Teilnehmer, wie die Hanse das städtische Leben in Dorsten prägte und bis heute beeinflusst. Seinen charmanten Erzählungen lassen seine Begleiter die städtische Vergangenheit hautnah miterleben und lüften das eine oder andere Geheimnis Dorstener Geschichte und Geschichten. „meinDorsten.de“ begleitete den ehemaligen Lehrer auf einer seiner Führungen und erfuhr, was ihn zu seinem Ehrenamt motiviert und wie er dazu gekommen ist.

meinDorsten.de:
 Herr Steinwede , aus welcher Zeit erzählen Sie den Teilnehmern?

Rolf Steinwede:
Im Zentrum der Stadtführungen steht die mittelalterliche und frühneuzeitliche bis Gegenwartsgeschichte. Die Geschichte der Industrialisierung kommt eher zu kurz und findet mehr Niederschlag in den Führungen des Bergbauvereins in Hervest.

meinDorsten.de:
Hätten Sie selbst gerne in dieser Epoche gelebt?

Rolf Steinwede:
Ich glaube, es ist den Menschen per saldo in Dorsten noch nie besser gegangen als zur Zeit. Allerdings: Die verträumte alte Fachwerkstadt Dorsten hatte sicherlich deutlich mehr Charme als unser „Jetztzeitdorsten“ nach den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges.

meinDorsten.de:
Herr Steinwede, seit über einem Jahr geben sie in Dorsten historische Stadtführungen. Wie sind Sie dazu gekommen, war Geschichte schon immer ihr Steckenpferd?

Rolf Steinwede:
Ich mache die Stadtführungen seit einem guten Jahr, nämlich, seitdem ich im Ruhestand bin. Allerdings hat mich die Dorstener- und die Ruhrgebietgeschichte schon lange vorher interessiert. Geschichte war auf der Schule schon eines meiner Lieblingsfächer. Ich habe Germanistik und Geschichte studiert und war 40 Jahre lang u.a. Geschichtslehrer an mehreren Gesamtschulen im Ruhrgebiet.

meinDorsten.de:
Wie hat sich das Interesse der Menschen an der Stadtgeschichte Dorstens in den vergangenen Jahren entwickelt?

Rolf Steinwede:
Die Frage kann ich nicht wirklich beantworten, aber die überwiegend in Dorsten wohnenden Teilnehmer der Führungen zeigen sich sehr interessiert an der Dorstener Geschichte und tragen oft mit eigenen Geschichten und Anmerkungen dazu bei, dass die Führungen noch interessanter werden. Da ich selbst kein gebürtiger Dorstener bin, sondern erst seit 1979 hier wohne, lerne ich kontinuierlich dazu.

meinDorsten.de:
Wer stellt den größeren Anteil der Teilnehmer dar: Touristen von außerhalb oder die Ortsansässigen, die mehr über ihre Heimat erfahren wollen?

Rolf Steinwede:
Dorstener Bürger bilden nach meinen Erfahrungen eindeutig die Mehrheit unter den Teilnehmern.

meinDorsten.de:
Was waren denn bisher Ihre ungewöhnlichsten Führungen?

Rolf Steinwede:
Ich kann da keine Führung herausheben, da es noch nicht so viele gewesen sind. Ich kann aber sagen, dass ich immer glücklich und sehr zufrieden von den Führungen nach Hause komme, weil ich ausschließlich auf nette, interessierte und oft auch interessante Menschen stoße, die sehr empfänglich für die Dorstener Geschichte(n) sind und nicht selten Etliches zum Gelingen beitragen.

Der nächste Ausflug in die Geschichte Dorstens findet statt am 09. September um 17.00 Uhr ab „stadtinfo“ (Recklinghäuserstrasse 20).
Eine Anmeldung zur hanseatischen Stadtführung mit Rolf Steinwede ist möglich bei der stadtinfo der Stadt Dorsten – Bürgermeisterbüro
Recklinghäuser Straße 20
46282 Dorsten
E-Mail: stadtinfo@dorsten.de
Fax: 02362/ 30 80 888
Tel.: 02362/ 30 80 80


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